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Ortsverband DIE LINKE

Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der Sow-jetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Seitdem ist Auschwitz ein Symbol dafür, wohin Rassismus, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führten. Zu millionenfachem Leid, entsetzlichen und grausamen Verbrechen und zur massenhaften Vernichtung jüdischen Lebens in Europa.


Auschwitz ist der Ort der Erinnerung und des Gedenkens an den Holocaust und diese Erinnerung darf nie verblassen. „Das Vermächtnis der Überlebenden”, die Erklärung der Internationalen Lager-Komittees aus dem Jahre 2009 mahnt uns, jeder Form von Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus, jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten.

Nach unserer Befreiung schworen wir eine neue Welt des Friedens und der Freiheit aufzubauen: Wir haben uns engagiert, um eine Wiederkehr dieser unvergleichlichen Verbrechen zu verhindern. Zeitlebens haben wir Zeugnis abgelegt, zeitlebens waren wir darum bemüht, junge Menschen über unsere Erlebnisse und Erfahrungen und deren Ursachen zu informieren.

Gerade deshalb schmerzt und empört es uns sehr, heute feststellen zu müssen: Die Welt hat zu wenig aus unserer Geschichte gelernt. Gerade deshalb müssen Erinnerung und Gedenken weiterhin gleichermaßen Aufgabe der Bürger und der Staaten sein.

Wir werden uns geschlossen und solidarisch jenen entgegenstellen, die dem Faschismus wieder den Weg bereiten wollen. Antifaschismus muss gesellschaftlicher und verfassungsrechtlicher Grundkonsens bleiben. Dies sind wir den Opfern schuldig.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns jetzt für die Gewährung der Gemeinnützigkeit für die VVN -BdA einsetzen. 

»Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus! Sie wollen der größten und ältesten antifaschistischen Vereinigung im Land die Arbeit unmöglich machen«, klagt die Shoah-Überlebende Esther Bejarano in einem offenen Protestbrief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

Hier ist der Link zur Petition.


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